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Martin Korstjens

Financial Planner, EFC Bensheim

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Ist Sparen für die Altersversorgung überhaupt noch sinnvoll?

02.06.2016
Sparschwein für Altersversorgung

Es ist eine Tatsache, dass die gesetzliche Rente in Zukunft nicht mehr reichen wird, den Lebensabend zu bestreiten. Ihr Niveau sinkt stetig – von aktuell 47,8 Prozent (alte Bundesländer) des durchschnittlichen Nettoeinkommens vor Steuern auf rund 43 Prozent im Jahr 2030.

 

Der Grund dafür ist, dass die Rente per Umlage finanziert wird und immer weniger arbeitende Menschen mit ihren Beiträgen immer mehr Rentner finanzieren müssen. Wer erst in 10, 20 oder 30 Jahren in den Ruhestand geht, wird eine deutlich geringere Rente erhalten als die heutige Rentnergeneration. Zur Sicherung des Lebensstandards ist Eigenvorsorge somit unumgänglich!

Hier stellt sich dann allerdings die Frage, wie eine zusätzliche Altersversorgung sinnvoll gestaltet werden kann. Aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus funktioniert der Vermögensaufbau nicht mehr so wie in den vergangenen Jahrzehnten.

Die Auswirkungen des Niedrigzinses ersehen Sie aus den nachfolgenden Berechnungen:

Einmaleinlage Bruttorendite vor Kosten + Steuern Kapitalverdoppelung nach
1.000 EUR 1,40% 50 Jahren
1.000 EUR 1,00% 70 Jahren
     
Sparplan Bruttorendite vor Kosten + Steuern Ablaufleistung nach 30 Jahren
100 EUR / Monat  4,30%  72.424 EUR (Verdoppelung)
100 EUR / Monat  3,00%  58.018 EUR
100 EUR / Monat  2,00%  49.209 EUR

 

Foto: © fotolia.de #110826621 | Urheber: K.-U. Häßler

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