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Martin Korstjens

Financial Planner, EFC Bensheim

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Negativzinsen für Bankguthaben

13.05.2020
Negativzinsen

Warum erheben Banken Negativzinsen?
die aktuelle Situation an den Finanzmärkten führt u. a. zu einer stark erhöhten Belastung aus den Negativzinsen, die Banken für Kundeneinlagen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zahlen müssen.

Seit Juni 2014 müssen Banken auf Geld, das sie kurzfristig bei der EZB hinterlegen, 0,10 Prozent Zinsen bezahlen. Im März 2016 senkte der EZB-Chef Draghi den Einlagenzins auf minus 0,4 Prozent, im September 2019 schließlich auf minus 0,5 Prozent. Mit einer weiteren Verschärfung auf minus 0,6 Prozent im zweiten Quartal ist zu rechnen.

Wer sind die Gewinner? Und wer verliert?
Gewinner der Negativzinsen sind in erster Linie die Staaten der Euro-Zone - auch Deutschland: Die Bundesregierung kann sich so günstig verschulden wie nie zuvor und bekommt sogar noch Geld fürs Schuldenmachen. Von den negativen beziehungsweise Nullzinsen profitieren aber auch all jene, die sich Geld für einen Kredit leihen – Unternehmen ebenso wie Verbraucher.

Verlierer sind Deutschlands Zinssparer: Vor allem diejenigen, die sich Geld fürs Alter über festverzinsliche Anlagen auf die Seite legen wollen. Klassische Sparanlagen wie Tages-, Termin- oder Festgeld sowie Anleihen bleiben wegen des Minuszinses auf absehbare Zeit unattraktiv. Betroffen sind aber auch institutionelle Anleger, wie etwa Versicherungen oder Pensionsfonds: Sie müssen ebenfalls alternative Anlagemöglichkeiten finden, um das Ersparte ihrer Kundinnen und Kunden zu vermehren. 

Marktentwicklung
Mittlerweile geben immer mehr Banken den Negativzins an ihre Kunden weiter; das sogenannte Verwahrentgelt etabliert sich im Markt. Das ist leider die logische Entwicklung dieser Notenbankpolitik, die uns alle enteignet. Wir werden Minuszinsen auf breiter Front erleben. Sparer werden dadurch schleichend zur Kasse gebeten und enteignet. 

Aktuell verlangen mehr als 210 Geldhäuser einen Negativzins, gut 110 Institute von ihren Privatkunden. Dazu gehören auch mittlerweile große Institute wie die Deutsche Bank und Commerzbank. Die Suche nach einer günstigeren Alternative ist damit eher sinnlos, es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Alternativen auch negativen Zinssätzen einführen. 

Was können Sie jetzt tun? Was sind die Alternativen?
Durch die Belastung des Verwahrentgelts erhöht sich zukünftig ggf. der Handlungsdruck und bietet damit zusätzliche Chancen für alternative Anlagemöglichkeiten insbesondere im Wertpapierbereich. Da gibt es viele Möglichkeiten, die sie nicht so viel Geld kosten wie in Zukunft das Geld auf dem Konto.

Mit eine ausgewogene, individuelle Zusammenstellung von Fondsanlagen, Aktien, Immobilien, Beteiligungen und Edel- und Industriemetalle können Sie die Negativzinsen vermeiden. 

Bitte nehmen Sie Kontakt auf und vereinbaren Sie einen Gesprächstermin um die Möglichkeiten und die beste Lösungen für Sie zu besprechen.


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